Handnaht

Perfektion, Präzision, Tradition

Die Handnaht ist die älteste überlieferte Technik zur Verbindung von verschiedenen Ledern. Jahrhundertelang wurden Zaumzeug, Taschen und alle weiteren Pferdegeschirre von Hand vernäht.

Seit Erfindung der Nähmaschine fand die Maschinennaht, die aus Ober- und Unterfaden besteht, schnelle Verbreitung. Sie ist kostengünstiger herzustellen als die Handnaht und hat diese weitgehend verdrängt. Weil die Maschinennaht aber nur eine begrenzte Haltbarkeit erreicht, wurde die Tradition der klassischen Sattlernaht für die Fertigung hochwertiger Sattlerwaren weiter gepflegt.

Wie bei uns.

Sattlertradition in Perfektion

Jeder Handgriff zählt

Zur Handnaht verfeinert, lebt diese Tradition bei unseren handwerklich hergestellten Uhrenarmbändern und Gürteln wieder auf und bewährt sich auf das Beste. Dafür gibt es einen guten Grund: Jeder einzelne Handgriff trägt zur Qualität des Ergebnisses bei.

Sind alle notwendigen Stiche vorgestochen, werden unsere Produkte mit zwei Nadeln und nur einem Faden in Wechselwirkung von Hand genäht und nach jedem Stich festgezogen. Dabei erfolgt der erste Stich mit beiden Nadeln doppelt - genau wie der letzte Stich, der zusätzlich noch zweifach verknotet wird. Da wir nur einen Faden verwenden ist ein Aufziehen der Naht nicht möglich, im Gegensatz zur Maschinennaht mit ihren getrennten Ober- und Unterfäden.

Qualität im Handwerk bedeutet auch, sich Mühe zu geben - und Zeit zu nehmen. Während ein Band via Computertechnik innerhalb von Sekunden vorliegt, benötigen unsere Näherinnen für ein handgenähtes Uhrenarmband eine gute halbe Stunde. Bei einem Gürtel sind es bereits mehr als 2,5 Stunden.

Die Handnaht verkörpert Sattlertradition in Perfektion. Deshalb kennzeichnet sie alle Uhrenbänder, die unter dem Namen von Cornelius Kaufmann gefertigt werden.